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Geschlossenes Investmentvermögen / geschlossener AIF:

Es handelt sich bei der Beteiligung an einem geschlossenen Investmentvermögen nicht um eine reine Kapitalanlage, sondern um eine unternehmerische Beteiligung mit Chancen und Risiken. Typische Vermögensgegenstände, in die ein geschlossenes Investmentvermögen investiert, sind Sachwerte. Anleger können einem geschlossenen Inves- tmentvermögen nur während der Platzierungsphase beitreten. Wenn die Platzierungsphase beendet ist, wird der AIF geschlossen, das heißt, es können sich keine weiteren Anleger beteiligen. Einmal erworben, können die Anteile nicht börsentäglich veräußert werden, sondern allenfalls auf einer Zweitmarkt-Plattform zum Verkauf angeboten werden.

Geschlossener Publikums-AIF:

Bezeichnung für ein/en Geschlossenes Investmentvermögen/ geschlossenen AIF, an dem sich (auch) Privatanleger beteiligen können. Die gesetzlichen Vorgaben für geschlossene Publikums-AIF sind besonders streng, weil der Gesetzgeber davon ausgeht, dass Privatanleger weniger über unternehmerische Beteiligungen wissen als professionelle Anleger. Geschlossene Publikums-AIF dürfen nur in bestimmte Vermögensgegenstände investieren und müssen das Risiko grundsätzlich streuen Risikomischung. im Gegensatz dazu steht der geschlossene Spezial-AIF, der weniger strengen Vorgaben unterliegt, an dem sich aber nur professionelle Anleger und semi-professionellen Anleger beteiligen.

Gesellschafter:

siehe Anleger Kommanditist Investor Zeichner.

Gesellschaftsvertrag:

Vertragliche Rechtsgrundlage der Investmentkommanditgesellschaft.